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 IP (Internet Protokoll) 
IP gehört zur TCP/IP-Protokollfamilie, einem anerkannten Industriestandard für die Kommunikation zwischen offenen Systemen. Das Übertragungsprotokoll definiert die Regeln und Vereinbarungen, die den Informationsfluss in einem Kommunikationssystem steuern. Hauptaufgabe des IP ist die netzübergreifende Adressierung. Das Protokoll arbeitet nicht leitungs-, sondern paketvermittelt. Sogenannte Datagramme suchen sich über die jeweils verfügbaren Verbindungen ihren Weg zum Empfänger.

IPv4 und IPv6

Das vor 20 Jahren entwickelte IPv4 verwendet ein 32-Bit-Adreßsystem, das theoretisch an die vier Milliarden IP-Adressen ermöglicht. In der Praxis ist aber ein großer Teil dieser Adressen durch Gruppenbildung und andere Mechanismen nicht nutzbar.

Das neue IPv6 dagegen arbeitet mit einem 128-Bit-System. Die Zahl der verfügbaren IP-Nummern erhöht sich um ein Vielfaches: So könnte jedem Quadratmeter der Erde 1.500 IP-Adressen zugewiesen werden. Weitere Vorteile des neuen Internet-Protokolls sind die größere Sicherheit, eine bessere Unterstützung von Echtzeitanwendungen sowie eine höhere Routerleistung. IPv6 soll bis 2005 nach und nach eingeführt werden, wobei die Abwärtskompatibilität mit Software und Netzwerkkomponenten, die den IPv4-Standard verwenden, gewährleistet bleiben soll.



 Aufbau der IPv4-Adressen 
IPv4-Adressen werden meist in 4 Zahlen dargestellt, die durch Punkte getrennt sind, z.B. 172.3.18.7. Die einzelnen Zahlen entsprechen je einem Byte der Adresse. Die obige Nummer entspricht in Hexadezimaldarstellung also AC031207. Zu Beginn des IP-Zeitalters war man mit der Zuweisung von Nummern recht verschwenderisch. Ganz großen Kunden hat man nur den ersten Teil der Adresse vorgegeben, im obigen Beispiel also die 172. Die restlichen drei Bytes konnte der Inhaber dieser Nummer frei zuordnen, immerhin etwa 16,5 Millionen Adressen. Man nennt einen solchen Adressraum "Klasse-A-Netz". Es gibt auch "Klasse-B-Netze" (die ersten beiden Bytes sind vorgegeben, also 172.3.x.x) und "Klasse-C-Netze" (172.3.18.x). Die oben beispielhaft genannte Adresse ist übrigens "reserviert" für Test- und interne Zwecke. Prinzipiell sollte einmal jede IP-Adresse weltweit einmalig sein (und somit weltweit eindeutig adressierbar). Nicht jeder Rechner aber muss oder soll von überall erreichbar sein. Daher vergibt man in internen Netzen gern Nummern aus dem Nummernraum 172.x.x.x (die sind frei verfügbar, man muss keinen fragen, wenn man sie einsetzen will). Man muss dann aber sicherstellen, dass eine solche Nummer nicht nach außen dringen kann, man muss sie nach außen hin beispielsweise mittels Firewall abschirmen.


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